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Aufbruch am Kilimandscharo

Vor ein paar Tagen hörten wir in Dillenburg einen interessanten Vortrag von Majella Lenzen über die Arbeit mit Aids-Kranken am Kilimanjaro, dem höchsten Berg Afrikas. In der Nähe der Stadt Moshi hat sie zusammen mit Ida Naiso das Rafiki-Projekt aufgebaut, eine Arbeit, die vor allem Frauen und Kindern zugute kommt, die am meisten unter den Folgen von HIV/Aids zu leiden haben.

Morgen, am 15.10.2006, von 17.30 – 18.00 kommt auf ARD eine Sendung, in der man Orte sehen kann, die ganz in der Nähe liegen. Dort wirken die Frauen der „Ushirika wa Neema“, einer lutherischen Schwesternschaft. Die Programmvorschau auf der ARD-Webseite gibt weitere Details:

Sie verzichten auf Familie und eigenes Geld und dienen gehorsam ein Leben lang Gott und den Menschen: die Frauen der "Ushirika wa Neema" in Tansania. Die Gebäude der Schwesternschaft stehen am Fuß des Kilimandscharo, des höchsten Berges Afrikas. 1979 wurde diese "Gemeinschaft der Gnade" von der Norddiözese der Evangelisch-lutherischen Kirche in Tansania gegründet. Ausschließlich afrikanische Schwestern gehören ihr an. Während die Diakonissen früher als Kindergärtnerinnen oder Gemeindehelferinnen tätig waren, arbeiten sie jetzt im Hotelmanagement, als Schuldirektorinnen oder Ergotherapeutinnen. Der Aufbau des Konvents erfolgte mit deutscher Unterstützung. Als die Diakonissen Gisela Kausch und Dietlinde Hofmann aus Augsburg in die Provinzstadt Moshi im Norden Tansanias reisten, ahnten sie nicht, dass sie über 18 Jahre in Afrika bleiben würden. Sie haben die Schwesternschaft geprägt und ihr die ersten Regeln gegeben. Vor neun Jahren ist der Konvent in afrikanische Hände übergegangen. Er wird von einer Oberin und einem Rektor geleitet. Klaus Wölfle hat die Schwesternschaft in Moshi besucht und dabei auch die deutschen Gründerschwestern, die eigentlich wieder in Augsburg im "Feierabend" leben, in Tansania getroffen. Während der Dreharbeiten sind sieben Schwestern in die Ushirika wa Neema eingetreten und der Konvent weihte ein großes Waisenhaus ein.


Mehr zum Thema und auf meinem Weblog

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2 Kommentare

  1. Veronika Grünbacher sagt:

    Guten Tag,
    ich bin Stutentin an der Akademie für Ergotherapie in Salzburg. Ich interessiere mich sehr für Entwicklungshilfe, und habe diesen Bericht im Oktober im Fernsehen gesehen. Jetzt wollte ich fragen, ob ich eine Adresse der beiden Gründerschwestern oder des Waisenhauses selbst erhalten kann, um mir nähere Informationen zu besorgen.
    Vielen Dank im Voraus,
    Veronika Grünbacher

  2. useibert sagt:

    Liebe Frau Grünbacher,

    eine Adresse habe ich leider nicht, aber Sie könnten mal bei der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern anfragen:

    http://www.bayern-evangelisch.de/web/kontakt.php

    Auf deren Webseite gibt es einen Bericht über die Augsburger Diakonissen, in dem die Arbeit in Tansania erwähnt wird:

    http://www.bayern-evangelisch.de/web/engagiert_Topthema_Diakonissenanstalt_Augsburg_Jubilaeum.php

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