Happy Birthday, Theolounge

Folgender Beitrag stand gestern in der Theolounge, einem Weblog, an dem ich auch als Autor mit beteiligt bin:

graffity-black2.jpgVor einem Jahr ging es los: die theolounge entstand. Sie entwickelte sich von einer kleinen Linksammlung zu einer immer größer werdenden Seite - oder besser gesagt: wir haben sie entwickelt, gemeinsam. Heute freuen wir uns darüber, dass wir aus so vielfältigen engagierten Autoren bestehen, von denen ein jeder seine spezifische Sichtweise einbringt. Und vielleicht hat auch Gott hier ein wenig seine Hand mit im Spiel: wenn er uns dabei leitet, Artikel auszuwählen, die Menschen irgendwie helfen, informieren oder weiterbringen können. Den Rest des Beitrags lesen »

Ökumenischer Jahreskalender

Auf der Webseite des Zentrum Ökumene der EKHN findet man einen Ökumenischen Jahreskalender. Dieser Kalender enthält Daten von Festen und anderen besonderen Tagen in den christlichen Traditionen, in der ökumenischen Bewegung, in Judentum und Islam sowie säkulare Gedenk- und Aktionstage. Wenn man einen der Fest- und Gedenktage des Kalenders anklickt, findet man eine Erläuterung der Bedeutung des Tages sowie Anregungen, wie Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Einzelne ihn gestalten, bzw. wie sie an den Festen oder Gedenktagen anderer Traditionen Anteil nehmen können.

Feste im Dezember

FrohesFestRund um den Erdball wird Weihnachten gefeiert. Im “Weihnachtsbüro” erfahren Sie mehr über nationale und internationale Bräuche und Traditionen zu Weihnachten. Den Rest des Beitrags lesen »

Dieser Blog ist eine Weihnachtsmannfreie Zone

Purim — der jüdische Karneval

Morgen abend beginnt das jüdische Purimfest. Im Ökumenischen Jahreskalender kann man dazu folgende Erklärung lesen (die Links habe ich hinzugefügt):

Das Purimfest (im jüdischen Kalender 14. Adar) erinnert an die Rettung der Juden in Persien, die zur Zeit des Königs Achaschwerosch (Xerxes I, 486 - 465 v. Chr.) von einem Vernichtungsbeschluss bedroht waren. Es ist ein fröhliches Fest, das deutlich Züge eines jüdischen Karnevals entwickelt hat.

Die Geschichte der Rettung wird im biblischen Buch „Esther” erzählt. Im Zentrum des Geschehens stehen Esther und ihr älterer Cousin und Pflegevater Mordechai. Die schöne junge jüdische Frau Esther wird vom persischen König Achaschwerosch zur Aufnahme in seinen Harem bestimmt, wird Geliebte des Herrschers und neue Königin. In dieser Position wagt sie, gedrängt von Mordechai, in einer für die persischen Juden höchst gefährlichen Situation das bei Todesstrafe verbotene unangemeldete Vorsprechen beim König. Sie findet die Gunst des Herrschers und kann ihn über ein geplantes Komplott Hamans, der einflussreichsten Person am königlichen Hof, unterrichten, nachdem dieser die Vernichtung des jüdischen Volkes in Persien beabsichtigte. Esthers Wagemut rettet das jüdische Volk und führt zur Hinrichtung Hamans.

Der Name „Purim” geht auf das persische Wort „pur” zurück. Es bedeutet „Los” und erinnert daran, dass der Widersacher Haman mittels eines Loses den Tag für die Vernichtung der persischen Juden festsetzte.

Im Zentrum des Festes steht die Verlesung der Esther-Rolle (das biblische Buch Esther). Traditionell wird dabei — insbesondere von den Kindern gern aufgenommen — bei der Lesung des Namens „Haman” mit Rasseln und anderem Gerät Lärm geschlagen. Zum Brauchtum gehören das Verteilen von Geschenken und Spenden; die Sitte des Verkleidens scheint unter dem Einfluss des christlichen Karnevals entstanden zu sein. Als traditionelles Gebäck des Festes werden die so genannten “Haman-Ohren” (hebr.: „Osnei Haman”) gereicht. Dennoch soll nicht der geschlagene Feind sondern die Feier der Befreiung von drohender Vernichtung im Mittelpunkt stehen. Das wird durchaus auch mit einer Empfehlung der jüdischen Tradition umgesetzt, man solle so viel Wein trinken, bis man nicht mehr unterscheiden kann zwischen den Sprüchen „Verflucht ist Haman” und „Gesegnet ist Mordechai”.

Mehr zum Thema Purim im Internet:

TV-Serie: „Die Juden“

ARD und ARTE zeigen im März die Serie „Die Juden“. Darin wird in Spielszenen, historischen Aufnahmen und Computeranimationen die mehr als 3000-jährige Geschichte einer der ältestenWeltreligionen erzählt. Sie reicht vom Propheten Moses, der das auserwählte Volk Gottes aus der Knechtschaft Ägyptens ins gelobte Land führt, bis zur jüdischen Gegenwart des beginnenden 21. Jahrhunderts.

Von der Serie werden zwei verschiedene Fassungen gezeigt, eine fünfteilige auf ARTE und eine sechsteilige in der ARD. Ein Begleitbuch und ein Internetauftritt sowie Hintergrundinformationen für Schulen sind geplant.

Sendezeit: ARTE, 6. März 2007, 20.45 Uhr bis 23.10 Uhr, und 7. März 2007, 20.40 Uhr bis 22.20 Uhr; die ARD zeigt die Dokumentation ab 11. März 2007 jeweils sonntags, 17.30 Uhr bis 18.00 Uhr.

Thementag zu Kampf und Toleranz der Kulturen auf 3sat

Am 6.Januar 2007 gibt es auf 3sat einen Thementag zum Thema “Kampf und Toleranz der Kulturen”. 24 Stunden lang werden in Dokumentationen, Magazinen, Filmen, Konzerten und Gesprächsrunden Konflikte, aber auch friedliche Begegnungen der drei großen Religionen und der Kulturen aufgezeigt.

Den Zeitplan und weitere Informationen zu den einzelnen Sendungen findet man auf der Webseite von 3sat.