Blaise Pascal — Wissenschaftler und christlicher Denker

www.pixelio.deHeute ist der Geburtstag des französischen Mathematikers, Physikers, Philosophen und christlichen Denkers Blaise Pascal (* 19. Juni 1623 in Clermont-Ferrand; † 19. August 1662 in Paris). Als Mathematiker beschäftigte er sich u.a. mit Wahrscheinlichkeitsrechnung und der Anordnung und Kombination von Zahlen, als Physiker begründete er u.a. in einer Abhandlung das Gesetz der kommunizierenden Röhren.

Am 23.11. 1654 hatte Pascal ein mystisches Erlebnis: Er kam zu der Gewißheit, daß Gott keine philosophische oder theologische Idee ist, sondern eine persönlich erfahrbare Gegenwart:

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Martin Luther King Jr. “I have a dream!”

220px-martin_luther_king_-_march_on_washington.jpgVor vierzig Jahren, am 4. April 1968, wurde der schwarze Pastor und Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. ermordet. Berühmt sind seine Worte: “I have a dream”, “ich habe einen Traum”. Diese Worte sagte er während einer Rede, die er anlässlich der Protestkundgebung March on Washington for Jobs and Freedom am 28. August 1963 vor dem Lincoln Memorial in Washington D.C. hielt. Fünf Jahre später stirbt er, im Alter von 39 Jahren, auf dem Balkon seines Hotelzimmers, getroffen von einer Gewehrkugel. Den Rest des Beitrags lesen »

Sir Edmund Hillary gestorben

Edmund Hillary in Warschau, 17. Juni 2004 Gestern starb in Auckland, Neuseeland, Sir Edmund Percival Hillary, der wohl berühmteste Neuseeländer, im Alter von 88 Jahren. Am 29. Mai 1953 gelang Hillary mit dem Sherpa Tenzing Norgay die Erstbesteigung des Mount Everest, des höchsten Berges der Erde. Auf der Webseite der Zeitschrift GEO kann man den riskanten Weg zum Gipfel nachlesen. Den Rest des Beitrags lesen »

20-07-2007

Stolpersteine

Das heutige Datum ist in vielerlei Hinsicht interessant. Zum einen wegen der Zahlenfolge 20.07.2007. Heute gibt es sicher wieder viele Trauungen, wenn auch nicht ganz so viele wie vor kurzem, am 07.07.07.

Vor allem ist der 20. Juli aber auch ein wichtiger nationaler Gedenktag. Am 20. Juli 1944 versuchte eine Gruppe deutscher Offiziere, unter ihnen Oberst Graf von Stauffenberg, Adolf Hitler durch ein Attentat zu beseitigen und in einem anschließenden Staatsstreich die Macht zu übernehmen. Der Attentatsversuch scheiterte — wie andere vor ihm –, Adolf Hitler überlebte leicht verletzt und die Verschwörer wurden hingerichtet. Dennoch war es ein wichtiges Signal, dass nicht alle Deutschen hinter Hitler standen.

Bereits vor einem Jahr habe ich daran erinnert, dass heute ausserdem auch noch der Geburtstag Schalom Ben Chorins (*20. Juli 1913 in München, † 7. Mai 1999 in Jerusalem) ist, dessen über 30 Bücher von großer Bedeutung für den jüdisch-christlichen Dialog sind.

Weitere Informationen zum 20. Juli 1944:

  • Auf Planet Wissen findet man mehr über die Hintergründe und die Attentäter vom 20. Juli 1944.
  • Auf der Webseite www.20-juli-44.de findet man Informationen über Reden und Gedenkfeiern zum 20. Juli 1944.

Mehr zu Schalom Ben-Chorin:

Albert Schweitzer — Ehrfurcht vor dem Leben

Heute vor 41. Jahren, am 4. September 1965, starb in Lambaréné, Gabun der evangelische Theologe, Orgelkünstler, Philosoph, Arzt und Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer. Anlässlich seines 40. Todestages erschien im vergangenen Jahr ein Kurzporträt von Kai-Uwe Woytschak auf Glaube 24.de:

Albert Schweitzer, der Urwalddoktor von Lambarene: Die letzten Fotos von ihm aus den 60er Jahren zeigen einen weißhaarigen alten Mann mit kräftigem Schnauzbart, mal mit, mal ohne Tropenhelm. Noch mit 90 Jahren, bis zu seinem Lebensende, hat er als Arzt in dem von ihm gegründeten Krankenhaus im westafrikanischen Gabun mitgearbeitet. weiterlesen 

Dieser Text ist auf Glaube 24.de auch als Audiostream oder MP3-Datei zum Download verfügbar.

Weitere Informationen zu Albert Schweizer findet man hier:

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Schalom Ben-Chorin - der Sohn der Freiheit

Heute, am 20. Juli, ist der Geburtstag Schalom Ben Chorins.

Ben-Chorin wurde unter dem bürgerlichen Namen Friedrich Rosenthal am 20. Juli 1913 in München geboren. Nach mehreren Verhaftungen durch die Gestapo floh er 1935 nach Palästina und nahm in Jerusalem seinen Wohnsitz. Nach seiner Flucht vor den Nazis tauschte er seinen bürgerlichen Namen ein gegen das seit 1931 publizistisch verwendete Pseudonym: Schalom (Frieden) Ben-Chorin (Sohn der Freiheit). Im Hinblick auf Christentum und Kirche sind von großer Bedeutung seine über 30 Bücher zum jüdisch-christlichen Dialog.

Die folgende Beschreibung stammt aus einem Nachruf zum Tod Ben Chorins († 7. Mai 1999 in Jerusalem):

»Ben-Chorin wurde zum Pionier eines ganz eigenständlichen interreligiösen Dialogs. (…) In vielen Vorträgen war er immer wieder bemüht, einen lebendigen Dialog zwischen den Religionen, vor allem zwischen Juden und Christen, in Gang zu bringen. (…) Er hatte der Kirche viel zu sagen und er war bereit, auch von Christen zu lernen. (…) Ben-Chorin hatte die Gabe, die innere Verwandtschaft zwischen Judentum und Christentum zum Leuchten zu bringen.« (J. Jeziorowski: Ein wahrer Sohn der Freiheit - Zum Tod von Schalom Ben-Chorin, in: Lutherische Monatshefte, Juni 1999, 18.)

Bekannte Bücher Ben-Chorins sind

Im Evangelischen Gesangbuch (Ausgabe für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau) findet man zwei Gedichte Ben-Chorins: “Und suchst du meine Sünde” (EG 237) und “Das Zeichen” (EG 613):

1. Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt,
ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?
2. Dass das Leben nicht verging, soviel Blut auch schreit,
achtet dieses nicht gering in der trübsten Zeit.
3. Tausende zerstampft der Krieg, eine Welt vergeht.
Doch des Lebens Blütensieg leicht im Winde weht.
4. Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt,
bleibe uns ein Fingerzeig, wie das Leben siegt.

Weitere Informationen zum Leben und zu den Schriften Ben-Chorins finden sich

Toleranzpreis für Aga Khan VI.

Das Oberhaupt der Ismailiten, einer schiitisch-islamischen Gemeinschaft mit weltweit ca. 20 Mio. Gläubigen, Karim Aga Khan IV., hat am 20.5.2006 den Toleranzpreis der Evangelischen Akademie Tutzing erhalten. Die Laudatio hielt Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Aga Khan wurde für seinen Einsatz in der Aussöhnung zwischen der islamischen Welt und dem Westen geehrt sowie namentlich für die Förderung eines Kultur- und Bildungsprogramms entlang der alten Seidenstraße, er ist außerdem aktiv als Chef des “Aga Khan Development Network” (AKDN), das die weltweit größte private Entwicklungshilfeorganisation ist. Nach dem Krieg in Afghanistan investierte seine Organisation dort 80 Mio. Dollar in den Wiederaufbau.

Die drei früheren Empfänger des Toleranzpreises waren Roman Herzog (2000), Daniel Barenboim (2002) und Henning Mankell (2004).

Quelle: Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), Newsletter 5/2006