Happy Birthday, Theolounge

Folgender Beitrag stand gestern in der Theolounge, einem Weblog, an dem ich auch als Autor mit beteiligt bin:

graffity-black2.jpgVor einem Jahr ging es los: die theolounge entstand. Sie entwickelte sich von einer kleinen Linksammlung zu einer immer größer werdenden Seite - oder besser gesagt: wir haben sie entwickelt, gemeinsam. Heute freuen wir uns darüber, dass wir aus so vielfältigen engagierten Autoren bestehen, von denen ein jeder seine spezifische Sichtweise einbringt. Und vielleicht hat auch Gott hier ein wenig seine Hand mit im Spiel: wenn er uns dabei leitet, Artikel auszuwählen, die Menschen irgendwie helfen, informieren oder weiterbringen können. Den Rest des Beitrags lesen »

Ökumenischer Jahreskalender

Auf der Webseite des Zentrum Ökumene der EKHN findet man einen Ökumenischen Jahreskalender. Dieser Kalender enthält Daten von Festen und anderen besonderen Tagen in den christlichen Traditionen, in der ökumenischen Bewegung, in Judentum und Islam sowie säkulare Gedenk- und Aktionstage. Wenn man einen der Fest- und Gedenktage des Kalenders anklickt, findet man eine Erläuterung der Bedeutung des Tages sowie Anregungen, wie Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Einzelne ihn gestalten, bzw. wie sie an den Festen oder Gedenktagen anderer Traditionen Anteil nehmen können.

Feste im Dezember

FrohesFestRund um den Erdball wird Weihnachten gefeiert. Im “Weihnachtsbüro” erfahren Sie mehr über nationale und internationale Bräuche und Traditionen zu Weihnachten. Den Rest des Beitrags lesen »

“Die große Reise” auf 3sat

Im Rahmen einer achtteiligen Serie mit Road Movies zeigt 3sat am kommenden Mittwoch, 20.6. um 22:25 Uhr den französischen Spielfilm “Die große Reise“.

Ein junger Franzose marokkanischer Herkunft muss seinen streng gläubigen Vater auf eine Pilgerfahrt nach Mekka begleiten. Auf der konfliktreichen Reise lernen sich Vater und Sohn immer besser kennen und tolerieren. Das einfühlsam erzählte und schön fotografierte Road-Movie gewann 2004 in Venedig den Preis für den besten Debütfilm. (Quelle)

Weitere Informationen:

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Eid Mubarak!

Heute beginnt das muslimische Opferfest (Id ul-Adha), das im Anschluss an die Pilgerfahrt nach Mekka gefeiert wird. Die folgenden Informationen über dieses Fest stammen vom Ökumenischen Jahreskalender des Zentrum Ökumene der EKHN:

Vom 7. bis zum 10. Tag des letzten Monats des islamischen Jahreskalenders feiern Muslime Id ul-Adha (das Opferfest). Ursprünglich Abschlussfeier der jährlichen Pilgerfahrt nach Mekka gehört es heute zu den höchsten Festtagen des Islam. Auf der ganzen Welt ist das Opferfest zu einem Fest der Gemeinschaft der Gläubigen geworden.

Inhaltlicher Bezug des Opferfestes ist die Geschichte von der vorbehaltslosen Gottergebenheit Abrahams und der Beinahe-Opferung und Errettung Ismaels. In Mekka erfolgt die Feier des Opferfestes nach festen Regeln. Die Pilger suchen heilige Orte auf und erinnern sich durch die Ausführung bestimmter Rituale an die Geschichte Abrahams, Hagars und ihres Sohnes Ismaels. Das Fest schließt mit der Opferung eines Opfertieres (Kamel, Kalb, Ziege…) und einem großen Gemeinschaftsmahl.

Die Daheimgebliebenen schlachten ein Opfertier und teilen ihr Mahl mit Verwandten und Freunden. Auf diese Weise nehmen sie Teil an der großen Pilgerfahrt und fühlen sich verbunden mit der weltweiten Gemeinschaft der Muslime, der Umma.

Ein wichtiger Aspekt des Opferfestes ist die Bereitschaft zum Teilen. Sie drückt sich nicht nur in dem Brauch aus, anderen vom Fleisch des eigenen Opfertieres abzugeben, sondern zeigt sich auch in den Geldspenden, mit denen Muslimen in ärmeren Ländern das Schlachten eines Opfertieres ermöglicht werden soll.

Ich wünsche allen Muslimen ein frohes Opferfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Die Hadsch hat begonnen

Einmal im Leben sollte jeder Muslim eine Pilgerfahrt (Hadsch) nach Mekka machen — so schreibt es der Koran vor. Dazu haben sich in diesem Jahr drei Millionen Pilger aus aller Welt in Mekka, dem Zentrum der islamischen Welt, versammelt. An den heiligen Stätten des Islams haben sie gestern mit den Ritualen der Hadsch begonnen. Wikipedia erklärt den Ablauf der Hadsch:

Der Haddsch beginnt am 8. Dhul al-Hidscha in Mekka mit dem Anziehen des Ihram, eines Pilgergewandes, und dem Gang nach Mina. Dort bleiben die Pilger bis zum nächsten Morgen und brechen dann in Richtung des Berges Arafat 25 km östlich von Mekka auf. Zu den Höhepunkten der Wallfahrt gehört das Stehen im Bereich dieses Berges, der auch der „Berg der Vergebung“ genannt wird, am 9. Dhu al-Hidscha. Dort wird Gott um Vergebung gebeten, was bei den Pilgern der emotionalste Teil der Wallfahrt ist. Sie halten sich bis zum Sonnenuntergang an diesem Ort auf und begeben sich anschließend nach Muzdalifa, um dort zu übernachten. Kurz vor Sonnenuntergang am 10. Dhu al-Hidscha erfolgt der Aufbruch nach Mina. Dort wird der Ritus der symbolischen Steinigung des Teufels vollzogen, indem sieben (oder ein Vielfaches davon wie 49 oder 70) kleine Steine auf eine Säule geworfen werden, welche den Teufel symbolisiert. Im Anschluss rasieren sich männliche Pilger oft das Haupthaar und Frauen schneiden sich eine Haarsträhne ab, was den Beginn eines neuen Lebensabschnitts, befreit von früheren Sünden, symbolisiert. Danach, noch am 10. Dhu al-Hidscha, werden Opfertiere geschlachtet, wobei die Pilger nur einen kleinen Teil für sich behalten und den Rest den Armen überlassen. Dieser Tag, das Opferfest (Id ul-Adha), ist der höchste islamische Feiertag und wird auch von den daheim gebliebenen Muslimen überall auf der Welt begangen. Danach ist der Zustand des Ihram aufgehoben und die während des Tragens des Pilgergewandes zuvor verbotenen Dinge sind wieder erlaubt (mit Ausnahme des Geschlechtsverkehrs mit dem Ehepartner). In der Folge kehren die Pilger zurück nach Mekka und zur Kaaba, einem würfelartigen Gebäude mit einem schwarzen Stein, und vollziehen den sogenannten Tawaf. Dabei wird die Kaaba sieben Mal umschritten. Unweit davon erfolgt danach der siebenmalige Gang zwischen den beiden Hügeln Safa und Marwa , mit dem die Suche nach Wasser, wie Hagar sie erlebte, nachempfunden werden soll (siehe auch Brunnen Zamzam). Die nächsten 2 oder 3 Tage verbringen die Pilger in Mina. Dort findet erneut der Ritus der symbolischen Steinigung des Teufels statt, wobei nun aber drei Säulen mit jeweils sieben Steinen beworfen werden. Der Haddsch wird mit dem Abschiedstawaf und der Rückkehr in die Heimat abgeschlossen.

Sehen Sie Bilder von der Pilgerfahrt.

Lesen Sie auch, was Muslime auf Islam.de zur Hadsch und zum Opferfest schreiben.

Noch ein Medientipp: Auf 3sat gibt es am 6.Januar einen Thementag zum Thema “Kampf und Toleranz der Kulturen”, bei dem man unter anderem auch einen Beitrag über die Hadsch sehen kann.


Mehr zum Thema Islam auf diesem Weblog.

Den Dialog zum „Trialog“ ausbauen

Wissen, wovon man spricht: Islam als abrahamitische Religion” — unter diesem Thema steht eine Vortragsreihe, die der Ökumenische Arbeitskreis der Evangelischen Kirchengemeinde Dillenburg und der Katholischen Pfarrgemeinde Herz Jesu Dillenburg an drei aufeinander folgenden Montagen im November anbietet.

Zur Eröffnung am vergangenen Montagabend kamen über 60 Zuhörer in das Evangelische Gemeindehaus am Zwingel. Die Veranstaltungsreihe begann mit einem Vortrag des evangelischen Pfarrers Carsten Koch zum Thema „Abraham/Ibrahim im Koran und seine Bedeutung für den christlich-muslimischen Dialog”. Der Referent, der an der Universität Marburg Theologie und Religionsgeschichte studiert hat, zeigte anhand von Bibel- und Korantexten die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Judentum, Christentum und Islam auf — exemplarisch an der Person Abrahams, die für alle drei monotheistischen Religionen von wichtiger Bedeutung ist.

Der Dialog zwischen den Religionen sei wichtig, weil es viel Verbindendes gebe, sagte Carsten Koch, es müsse zu einem offenen Austausch der drei Religionen kommen. Er wies darauf hin, dass die jeweilige Kultur, das Wissen und die Glaubensvorstellungen der verschiedenen Seiten den Dialog (beziehungsweise den Trialog) beeinflussen, der dadurch zwar schwierig, aber dennoch möglich und gerade in der heutigen Zeit notwendig sei.

Für diese Gesprächsbereitschaft sei auf allen Seiten eine hohe Sensibilität und eine Atmosphäre des Vertrauens, des Respekts und der Toleranz erforderlich. Eine Voraussetzung für den Austausch auf Augenhöhe sei zudem auch der Erwerb von Wissen über die eigenen und die fremden Glaubensinhalte. Dabei solle man nicht nur distanziert “über”, sondern in persönlicher Betroffenheit vor allem “von” dem reden, was den eigenen Glauben ausmacht. Unterschiede dürften dabei nicht verschwiegen werden.

Im Anschluss an den Vortrag konnten die Zuhörer weitere Fragen stellen, die der Referent überaus kenntnisreich zu beantworten wusste.

Die Vortragsreihe wird am kommenden Montag, 13. November, fortgesetzt mit einem Vortrag zum Thema “Wie gehen wir mit religiösen Unterschieden um?” Als Referentin ist Pfarrerin Susanna Faust, Beauftragte für Interreligiöse Fragen am Zentrum Ökumene der EKHN in Frankfurt/Main, im Evangelischen Gemeindehaus Am Zwingel zu Gast.

Am darauf folgenden Montag, 20. November, wird die Vortragsreihe abgeschlossen mit dem Thema: “Wie als Christ dem Islam begegnen?” Referentin ist dann Brigitte Görgen-Grether, Diplom-Theologin und Referentin für Theologische Erwachsenenbildung im Bistum Limburg.

Alle Vorträge beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Evangelische Gemeindehaus am Zwingel in Dillenburg. Die Mitglieder des Ökumenischen Arbeitskreises Dillenburg laden auch zu diesen Abenden herzlich ein.

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Ein „Trialog” am Rande: Pfarrer Stefan Peter von der katholischen Kirche im Gespräch mit der Kirchenvorstandsvorsitzenden Ellinor Brandt und dem evangelischen Pfarrer Carsten Koch.

“Möge Allah Dir verzeihen” auf arte

Heute abend, Dienstag, 7. November 2006 um 22:45, kommt auf Arte in deutscher Erstausstrahlung der französische Film “Möge Allah Dir verzeihen“.

Die folgende Beschreibung gibt es dazu bei arte:

“Möge Allah Dir verzeihen” beschreibt eindringlich den leisen, aber unaufhaltsamen Lebenswandel eines einsamen und orientierungslosen Jugendlichen hin zum religiösen Fanatiker. Der Film erzählt eine eindrucksvolle Coming of Age Geschichte, in der vor allem die familiären Probleme, die fehlenden Zukunftsperspektiven sowie der Hunger nach Akzeptanz und Solidarität dynamisierende Faktoren für den “jungen” islamistischen Fundamentalismus sind.

Der Film wird noch dreimal wiederholt:

  • am 11.11.2006 um 16:25
  • am 12.11.2006 um 00:40
  • am 19.11.2006 um 15:50

Weitere Medien-Tipps und mehr zum Thema Islam auf diesem Weblog

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‘Id-ul Fitr — das Fest des Fastenbrechens

In diesen Tagen endet der Fastenmonat Ramadan der Muslime. Nach dem 30 Tage dauernden Fasten folgt nun ’Id ul-Fitr, das Fest des Fastenbrechens. Auf der Internetseite Religion Online gibt es detaillierte Informationen zu diesem Fest (die Links stammen von mir):

Das Fest des Fastenbrechens ist, zusammen mit dem Opferfest, eines der beiden Hauptfeste im Islam. Es wird von allen islamischen Traditionen begangen. Das Fest findet an den ersten zwei bzw. drei Tagen des Monats Schawwal statt. Schawwal folgt auf den Fastenmonat Ramadan; zur Bestimmung des Monatsanfangs gelten die gleichen Regeln wie für den Ramadan auch, d. h. die Mondsichel muss gesichtet werden.

Das Fest drückt die Freude darüber aus, die Entbehrungen der 30-tägigen Fastenzeit des Ramadan erfolgreich auf sich genommen zu haben. In den Familien werden Feierlichkeiten ausgerichtet, zu denen natürlich auch ein Festessen gehört, dass für das anstrengende Fasten “entschädigt”. Es finden gegenseitige Besuche statt, ebenso wird aber auch der Verstorbenen gedacht. Als Zeichen der Verbundenheit werden auch entfernt lebende Verwandte, z. B. in den Herkunftsfamilien, angerufen oder mit einer Grußkarte bedacht und es werden gegenseitig Geschenke ausgetauscht. All das macht das Fest des Fastenbrechens zu einem ausgesprochenen Freudenfest. Jegliche selbst auferlegte Entsagungen, z. B. ein Fortsetzen des Fastens, sind untersagt. Zur ausgelassenen Feierstimmung trägt natürlich auch bei, dass sich die Muslime bewusst sind, sich in der Fastenzeit intensiv mit ihrem Glauben auseinandergesetzt und eine der fünf religiösen Pflichten - das Fasten - erfüllt zu haben. Nun hoffen die Gläubigen, dass Allah ihre Bemühungen anerkennt.

Das gemeinschaftliche Gebet in der Moschee gehört ebenso zu den Bestandteilen des Id al-Fitr. Wegen des großen Andrangs der Gläubigen sind die Moscheen und Gebetsräume dann oft zu klein und die Gebete und Ansprachen müssen in andere Räume oder ins Freie übertragen werden. Wie durch das Vorbild des Propheten Mohammed bestimmt, unterscheidet sich die Zusammenkunft am Fest des Fastenbrechens durch eine andere Abfolge von Gebet und Predigt. Ebenfalls gemäß dem Vorbild Mohammeds wird ein Almosen (Zakat al-Fitr, Almosen des Fastenbrechens) entrichtet.

In islamischen Ländern finden Lichterumzüge und Volksfeste statt, oft wird auch ein Feuerwerk veranstaltet. Dies ist in Ländern der Diaspora nicht möglich, so dass das Fest wesentlich durch den Besuch der Moscheee und die Feiern in den Familien bestimmt ist. Seit einiger Zeit jedoch machen immer mehr Moschee- und andere Vereine Angebote, das Fest des Fastenbrechens zusammen in der Moschee oder an einem anderen Ort - etwa einem Bürgerhaus - zu begehen.

In gleicher Weise bieten immer mehr Moscheen die Gelegenheit, während der 30-tägigen Fastenzeit das abendliche Fastenbrechen gemeinsam zu begehen. Zu diesem Iftar-Essen werden oft auch Nicht-Muslime eingeladen.

Die Bezeichnung “Zuckerfest“, die für das Fest des Fastenbrechens auch Verwendung findet, stammt aus dem Türkischen (Seker Bayrami). Hier drückt sich aus, dass in den drei Festtagen viele Süßspeisen verzehrt werden.

Einen weiteren informativen Text zum Ende des Ramadan finden Sie auf der Webseite der EKD. Dort finden Sie außerdem eine Grußadresse von Bischof Wolfgang Huber, dem Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Möchten Sie Ihre muslimischen Nachbarn zum Fest des Fastenbrechens grüßen? “Gesegnetes Fest” heißt auf türkisch “Bayraminiz mübarek olsun” und auf arabisch “Id mabruk“.


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Lailat-ul-Qadr — die Nacht der Bestimmung

Von heute auf morgen feiern Muslime in Deutschland und weltweit Lailat-ul-Qadr, die “Nacht der Bestimmung”. Auf der Internetseite http://www.feste-der-religionen.de wird erklärt, worum es in dieser Nacht geht:

In dieser Nacht wurde im Jahr 610 unserer Zeitrechnung die erste Sure des Koran an Muhammad gesandt. Die “Nacht der Bestimmung” ist zwar nicht offizieller Teil des islamischen Kalenders und auch der genaue Zeitpunkt ist nicht genau datierbar. Allerdings gewinnt Lailat al Qadr dadurch an Bedeutung, dass sie in mehreren Suren erwähnt wird. So heißt es in Sure 44,3: “Wir haben sie in einer gesegneten Nacht herabgesandt…”

Eine ganze Sure (Sure 97) des Koran trägt den Titel “Die Bestimmung (arabisch: al-Qadr)” und liest sich nach der Koran-Übersetzung von Rudi Paret wie folgt:

“Im Namen des barmherzigen und gnädigen Gottes.
1. Wir haben ihn (den Koran) in der Nacht der Bestimmung hinabgesandt.
2. Aber wie kannst du wissen, was die Nacht der Bestimmung ist?
3. Die Nacht der Bestimmung ist besser als tausend Monate
4. Die Engel und der Geist kommen in ihr mit der Erlaubnis ihres Herrn hinab, lauter Logos(wesen)
5. Sie ist (voller) Heil (und Segen), bis die Morgenröte sichtbar wird”

Durch die Nähe der Engel in dieser besonderen Nacht gelten Gebete und Fürsprachen als besonders wirkungsvoll und viele Muslime verbringen diese Hauptnacht mit Gebeten in der Moschee.

Der Ökumenische Jahreskalender erklärt die Bedeutung dieser Nacht für die Muslime:

Diese heilige Nacht hat für den Islam heilsgeschichtliche Bedeutung vergleichbar der der Geburt Jesu an Weihnachten für das Christentum. So wie für Christen mit der Geburt Jesu Christi das erlösende Heilshandeln Gottes für die Menschheit beginnt, so sehen Muslime die Herabsendung des Koran als Gabe, mit der Allah die Menschen zu einem ihm gefälligen Leben anleiten und somit ihr Heil ermöglichen will.

Ausführliche Informationen zur “Nacht der Bestimmung” findet man auch auf Religion Online.


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