Ein ganz besonderer Tag

schaltjahr.jpgHeute ist ein ganz besonderer Tag. Warum? Das wissen Sie doch, oder? Diesen Tag gibt es nur alle vier Jahre. Na, dämmert’s? Nein, es nicht schon wieder Wahl, sondern Schaltjahr und heute ist der 29. Februar.

Pfarrvikar Andree Best aus Herborn schreibt dazu:

Herzlichen Glückwunsch! An alle, die am 29. Februar Geburtstag haben: Dieses Jahr dürfen Sie mal wieder „richtig” feiern. Aber auch herzlichen Glückwunsch an uns alle, denn irgendwie bekommen wir in diesem Schaltjahr auch einen Feier-Tag geschenkt - 24 Stunden mehr! Und das, wo wir doch alle immer keine Zeit haben. Eigentlich ein Grund zu feiern, nicht? (hier weiterlesen)

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Brot statt Böller

Feuerwerk_2008Ab morgen dürfen sie wieder verkauft werden: Böller, Raketen, Feuerkreisel, Vulkane und Ko. Schon heute ist meine Lokalzeitung voll mit Werbung dafür. Lauter klangvolle Namen: “Feuervogel”, “Terminator”, “Big Bang”, “Space Sound”, etc. etc. Den Rest des Beitrags lesen »

Bücher aus der DDR für Brot für die Welt

www.buecherburg.deEin mittelalterliches Magazingebäude auf dem Gelände der 900 Jahre alten Katlenburg, in der Nähe von Göttingen, beherbergt Tausende von Büchern. Pfarrer Martin Weskott hat sie nach der Wende von Müllkippen in den neuen Bundesländern gerettet, auf denen damals Bibliotheksbestände und ganze Jahresproduktionen von Ostverlagen landeten.
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Ewigkeitssonntag (Totensonntag)

Übermorgen ist der Ewigkeitssonntag — auch als “Totensonntag” bezeichnet –, der letzte Sonntag im Kirchenjahr. Eine Erklärung zum Ursprung und Sinn des Ewigkeitssonntags findet man auf der Webseite der EKHN:

Zum Ende des Kirchenjahrs rückt in der Kirche die Frage nach den letzten Dingen in den Mittelpunkt: der Tod und das ewige Leben. Dadurch wird vor Augen geführt, dass menschliches Leben zwar endlich ist, aber bei Gott ewig aufgehoben bleibt. Der feste Termin für den Toten- oder Ewigkeitssonntag ist aber eine überraschend neue Erfindung.

Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Totensonntag in der so genannten »Altpreussischen Union« der protestantischen Kirchen in Deutschland von der Obrigkeit angeordnet. Hintergrund waren damals vor allem seelsorgerliche und politische Gründe: Der Toten der Befreiungskriege sollte auch kirchlich gedacht werden.

Der Totensonntag wird seitdem — in den deutschen Kirchen — am letzten Sonntag im Kirchenjahr gefeiert, bevor es mit dem ersten Advent neu beginnt. Die verschiedenen Benennungen dieses Sonntags — »Totensonntag«, »Ewigkeitssonntag«, »Sonntag vom Jüngsten Gericht« oder sogar »Vom Jüngsten- Gericht-Tag« — zeigen, wie schwer sich die evangelische Christenheit sich bis heute mit diesem Tag tut.

Wikipedia gibt weitere Informationen zum Gottesdienst am Ewigkeitssonntag:

Obwohl das Totengedenken fakultativ ist, wird in den meisten evangelischen Gemeinden an diesem Tag der Verstorbenen der Gemeinde des vergangenen Kirchenjahres (das mit dem ersten Advent beginnt) in den Gottesdiensten gedacht indem ihre Namen verlesen werden.

Der Ewigkeitssonntag ist ein Feiertag der Protestanten, in der katholischen Kirche gedenkt man der Toten am Fest Allerseelen:

In der katholischen Kirche wird am letzten Sonntag des kirchlichen Festjahres das Christkönigsfest gefeiert. Das Gedächtnis der Verstorbenen Allerseelen ist am 2. November. (Wikipedia)