Reisen ohne unterwegs zu sein

Auf der Homepage des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung findet sich im Service-Bereich unter anderem auch eine Kategorie TV- und Hörfunk-Tipps. Die Autoren dieses Service schreiben dazu:

“Sie wollen reisen ohne unterwegs zu sein? Sie möchten mehr erfahren über fremde Gesellschaften und Kulturen? Sie interessieren sich für die Hintergründe der wirtschaftlichen und politischen Lage in Entwicklungsländern? Dann sind die “TV Tipps”, die die Zeitschrift “eins-Entwicklungspolitik” für Sie zusammengestellt hat, ein nützlicher Wegweiser.”

Die TV-Tipps und die Hörfunk-Tipps sind sehr übersichtlich nach Sendern und Sendezeiten angeordnet und zeigen jeweils für zehn Tage im Voraus, was es an sehens- und hörenswerten Sendungen gibt.

Ökumenischer Jahreskalender

Auf der Webseite des Zentrum Ökumene der EKHN findet man einen Ökumenischen Jahreskalender. Dieser Kalender enthält Daten von Festen und anderen besonderen Tagen in den christlichen Traditionen, in der ökumenischen Bewegung, in Judentum und Islam sowie säkulare Gedenk- und Aktionstage. Wenn man einen der Fest- und Gedenktage des Kalenders anklickt, findet man eine Erläuterung der Bedeutung des Tages sowie Anregungen, wie Gemeinden, Einrichtungen, Gruppen und Einzelne ihn gestalten, bzw. wie sie an den Festen oder Gedenktagen anderer Traditionen Anteil nehmen können.

Brot statt Böller

Feuerwerk_2008Ab morgen dürfen sie wieder verkauft werden: Böller, Raketen, Feuerkreisel, Vulkane und Ko. Schon heute ist meine Lokalzeitung voll mit Werbung dafür. Lauter klangvolle Namen: “Feuervogel”, “Terminator”, “Big Bang”, “Space Sound”, etc. etc. Den Rest des Beitrags lesen »

Bücher aus der DDR für Brot für die Welt

www.buecherburg.deEin mittelalterliches Magazingebäude auf dem Gelände der 900 Jahre alten Katlenburg, in der Nähe von Göttingen, beherbergt Tausende von Büchern. Pfarrer Martin Weskott hat sie nach der Wende von Müllkippen in den neuen Bundesländern gerettet, auf denen damals Bibliotheksbestände und ganze Jahresproduktionen von Ostverlagen landeten.
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Hilfe für Straßenkinder in Togo

Alle zwei Jahre feiert die Evangelische Kirchengemeinde Ewersbach als gemeinsamen Gottesdienst der vier Kirchspielorte Mandeln, Steinbrücken, Ewersbach und Rittershausen einen ”Brot für die Welt-Gottesdienst”. Dieser Gottesdienst fand in diesem Jahr am Sonntag, 12. November, in der Mehrzweckhalle Rittershausen statt.

Zum Gottesdienst eingeladen war Frau Dr. Ute Greifenstein, Fachreferentin für Brot für die Welt im Zentrum Ökumene der EKHN in Frankfurt. Sie berichtete über den Alltag der Menschen im westafrikanischen Togo.

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Aufbruch am Kilimandscharo

Vor ein paar Tagen hörten wir in Dillenburg einen interessanten Vortrag von Majella Lenzen über die Arbeit mit Aids-Kranken am Kilimanjaro, dem höchsten Berg Afrikas. In der Nähe der Stadt Moshi hat sie zusammen mit Ida Naiso das Rafiki-Projekt aufgebaut, eine Arbeit, die vor allem Frauen und Kindern zugute kommt, die am meisten unter den Folgen von HIV/Aids zu leiden haben.

Morgen, am 15.10.2006, von 17.30 - 18.00 kommt auf ARD eine Sendung, in der man Orte sehen kann, die ganz in der Nähe liegen. Dort wirken die Frauen der “Ushirika wa Neema”, einer lutherischen Schwesternschaft. Die Programmvorschau auf der ARD-Webseite gibt weitere Details:

Sie verzichten auf Familie und eigenes Geld und dienen gehorsam ein Leben lang Gott und den Menschen: die Frauen der "Ushirika wa Neema" in Tansania. Die Gebäude der Schwesternschaft stehen am Fuß des Kilimandscharo, des höchsten Berges Afrikas. 1979 wurde diese "Gemeinschaft der Gnade" von der Norddiözese der Evangelisch-lutherischen Kirche in Tansania gegründet. Ausschließlich afrikanische Schwestern gehören ihr an. Während die Diakonissen früher als Kindergärtnerinnen oder Gemeindehelferinnen tätig waren, arbeiten sie jetzt im Hotelmanagement, als Schuldirektorinnen oder Ergotherapeutinnen. Der Aufbau des Konvents erfolgte mit deutscher Unterstützung. Als die Diakonissen Gisela Kausch und Dietlinde Hofmann aus Augsburg in die Provinzstadt Moshi im Norden Tansanias reisten, ahnten sie nicht, dass sie über 18 Jahre in Afrika bleiben würden. Sie haben die Schwesternschaft geprägt und ihr die ersten Regeln gegeben. Vor neun Jahren ist der Konvent in afrikanische Hände übergegangen. Er wird von einer Oberin und einem Rektor geleitet. Klaus Wölfle hat die Schwesternschaft in Moshi besucht und dabei auch die deutschen Gründerschwestern, die eigentlich wieder in Augsburg im "Feierabend" leben, in Tansania getroffen. Während der Dreharbeiten sind sieben Schwestern in die Ushirika wa Neema eingetreten und der Konvent weihte ein großes Waisenhaus ein.


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Aids-Vortrag von Majella Lenzen fesselte die Zuhörer

Großes Interesse fand der Themenabend zu HIV/Aids, zu dem ökumenische Frauen am Freitagabend in den Pfarrsaal der katholischen Kirche Herz-Jesu in Dillenburg eingeladen hatten. 60 Zuhörer erlebten einen beeindruckenden Vortrag über die Aids-Situation in Tansania von Majella Lenzen, einer engagierten und mutigen Frau, die viel erlebt hatte und wusste, wovon sie sprach.

majella_lenzen

Majella Lenzen lebte und arbeitete als katholische Ordensschwester im Orden “Vom kostbaren Blut” 33 Jahre lang in Ost- und Zentralafrika, vor allem in Tansania. Als Krankenschwester mit einer Zusatzausbildung in Krankenhausleitung leitete sie dort 18 Jahre lang ein Hospital. Später wurde sie die Aids-Koordinatorin für die Kilimanjaro-Diözese und baute in der Stadt Moshi ein Beratungszentrum für Aids-Kranke auf. In dieser Zeit kam sie in Schwierigkeiten mit ihrem Orden: Sie wurde beschuldigt, Kondome an Prostituierte verteilt zu haben.

Nach dem Ausschluss aus ihrem Orden gründete sie zusammen mit ihrer früheren Mitarbeiterin Ida Naiso das Rafiki-Aids-Projekt, durch das vor allem die unterstützt werden, die am meisten unter den Folgen von Aids zu leiden haben: Frauen und Kinder. In Tansania leben rund 2 Millionen HIV-Infizierte und 500 000 Aids-Waisen. Die Aufklärung über HIV und Aids ist schlecht, die Krankheit immer noch ein Tabu-Thema.

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Im Rafiki-Zentrum in Mweka, einem kleinen Ort am Fuß des Kilimanjaro, finden Nähkurse für Frauen statt — viele sind schon mit 25 Jahren Witwen — damit sie sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können und nicht zur Prostitution gezwungen sind. Ein Kiosk erspart ihnen die Fahrt in die 18 km entfernte Stadt Moshi. Die frühere Lehrerin Ida Naiso sorgt dafür, dass die Kinder von Aids-kranken Eltern zur Schule gehen und dass die zahllosen Waisen ein Dach über dem Kopf haben. Mit Aufklärungskampagnen an Schulen und sozialen Einrichtungen bricht sie das Schweigen über Aids.

Im Anschluss an Frau Lenzens Vortrag nutzten die Zuhörer die Gelegenheit, weitere Fragen zu stellen. Moderiert wurde das Gespräch von Uwe Seibert, Referent für Mission und Ökumene im Ev. Dekanat Dillenburg, der ebenfalls als Gast eingeladen war.

Durch Spenden am Ausgang kam ein Betrag von € 777,- zusammen, der Frau Lenzen für das Rafiki-Projekt übergeben wurde. Viele der Zuhörer wollten das Rafiki-Projekt gerne weiter unterstützen. Dazu sollen die folgenden Informationen helfen:

Spendenkonto:

Arbeitskreis 3. Welt Neuenrade e.V.,
Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis,
Konto Nr. 93501328, BLZ 45851020,
Verwendungszweck: Rafiki-Aids-Projekt

Kontakt zu Majella Lenzen:

Postadresse: Prof.-Hahn-Straße 20, 52353 Düren.
Telefon/Fax: 02421-86711
Email: MLenzen@freenet.de

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Faire Woche in Dillenburg

Seit einigen Jahren findet jährlich im Herbst die “Faire Woche” statt, eine bundesweite Aktionswoche rund um das Thema Fairer Handel. In dieser Zeit werden von Weltläden und Aktionsgruppen in Zusammenarbeit mit Schulen, Supermärkten, Kantinen und Einzelpersonen Aktionen geplant, mit dem gemeinsamen Ziel, dem Fairen Handel in Deutschland mehr Gehör zu verschaffen.

Auch in Dillenburg gab es zwei Aktionen im Rahmen der Fairen Woche: Am vergangenen Sonntag, dem 24.9. haben die Mitarbeiter des Eine-Weltladen Dillenburg vor der katholischen Kirche Kaffee, Tee, Schokolade und andere fair gehandelte Waren verkauft. Der Erlös von € 150.- soll den Geschädigten des Hochwassers in Dillenburg zu Gute kommen.

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Eine weitere Aktion fand an der Gewerblichen und Kaufmännischen Schule Dillenburg statt. Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Ausbildungs- und Beschäftigungsinitiativen mbH (GWAB) betreibt dort ein Bistro, das auch zu Ausbildungszwecken dient.

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In Kooperation mit dem Eine-Weltladen Dillenburg wurden dort in der Zeit vom 18.9.-30.9. fair gehandelte Waren (Bioriegel, Bananenchips, etc.) angeboten. Weil diese Aktion so viel Anklang fand, soll sie noch zwei Wochen länger fortgesetzt werden.

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Weitere Informationen zu der “Fairen Woche” gibt es im Internet unter www.fairewoche.de.

“Faire Woche” im Schulbistro

Vom 18.-30.9. findet die “Faire Woche” statt, eine bundesweite Aktionswoche rund um das Thema Fairer Handel. In dieser Zeit werden von Weltläden und Aktionsgruppen in Zusammenarbeit mit Schulen, Supermärkten, Kantinen und Einzelpersonen Aktionen geplant, mit dem gemeinsamen Ziel, dem Fairen Handel in Deutschland mehr Gehör zu verschaffen.

Auch in Dillenburg wird es in dieser Zeit eine solche Aktion geben: Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Ausbildungs- und Beschäftigungsinitiativen mbH (GWAB) betreibt an der Gewerblichen und Kaufmännischen Schule Dillenburg ein Bistro, das auch zu Ausbildungszwecken dient. In Kooperation mit dem Eine-Weltladen Dillenburg werden dort in der Zeit vom 18.9.-30.9. fair gehandelte Waren (Bioriegel, Bananenchips, etc.) angeboten.

Die GWAB, eine gemeinnützige Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft des Lahn-Dill-Kreises, bietet Jugendlichen wie Erwachsenen Chancen, einen Beruf zu erlernen, den Wiedereinstieg ins Berufsleben besser zu schaffen oder sich beruflich weiter zu qualifizieren.

Der Faire Handel fördert soziale Gerechtigkeit, sichert Produzenten in Übersee gerechte Preise und sorgt damit für eine Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Weitere Informationen zur Fairen Woche: